/ BUK Home

Masterarbeit

Konstruktion BUK I

Konstruktion BUK II

Konstruktion BUK III

Konstruktion BUK IV

Integrierte Disziplin Konstruktion

Wahlfach

Wahlfacharbeit

Semesterentwurf

Sprechstunde Konstruktion

Seminarwoche

Exkursionen

Beurteilungskriterien

ECTS-Punkte

Termine Semester


Solardatenbank

Digitale Bibliothek

Dokumentation

Publikationen

Der konstruktive Ort


Serverzugriff


Activities

Team

Tasks

Kontakt



Konstruktion BUK I (D.Mettler/D.Studer)
052-0501-00 U
Diese Lehrveranstaltung findet jeweils im Herbstsemester statt.

Keine Lehrveranstaltung in der Seminarwoche sowie die letzten 2 Wochen vor den Schlussabgaben.

Konstruktion BUK I ist eine Übung in technischer Konstruktion als Ergänzung zu den Vorlesungen von Prof. Deplazes. Die technischen Grundlagen der Konstruktion für Architekten werden in Kurzform vermittelt und anhand von typischen Aufgabenstellungen geübt. Die Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter von BUK sind während der Veranstaltung als Tutoren anwesend, um die Studierenden bei den Übungen zu unterstützen.

Die Übungen finden im Hörsaal E 3 statt, montags von 8-10h.

Erforderliches Material: Bleistift, Farbstifte, Lineal, Geodreieck.
Es wird von Hand in die abgegebene Broschüre "BUK 1" gezeichnet.


Übung vom 25.9.2017 - BUK 1-01 - Ein Haus Bauen

> Architektur und Konstruktion
> Pläne
> Terminologie: Fundament, Bodenplatte, Wand tragend und nichttragend, Stütze, Träger, Decke, Dach
> Bauprozess: Aushub, Rohbau, Ausbau
> Bausysteme: Massivbau, Schottenbau, Skelettbau, Mischbauweisen


Übung vom 2.10.2017 - BUK 1-02 - Wand / Decke

> Schichtenriss: Tragen - Dämmen - Schützen
> Wandsysteme und Deckenanschluss
> Einschalenwand: Tragen, dämmen und Schützen werden von ein und demselben Bauteil geleistet. Decken liegen mit ca. 15cm Auflager auf der Wand auf. Deckenstirnisolation und Deckenrandstein ergänzen die Wand im Deckenbereich.
> Zweischalenwand: Tragwerk aus Wänden und Decken vollständig innen, warm, Dämmung aussen, durch eine zweite, äussere Wand geschützt. Die Aussenwand darf die Bauteile der inneren Tragstruktur nirgends starr berühren und ist mit Gelenkankern beweglich auf die Innenschale verankert. Die Aussenschale muss mit Dilatationsfugen über die gesamte Gebäudehöhe in Teile von max. ca. 7m Länge unterteilt werden.
> Verputzte Aussenwärmedämmung: Tragwerk innen, warm, Dämmung aussen verputzt, als Schutzschicht dient lediglich der Verputz. Die Befestigung von Bauteilen an der Fassade ist nur mit Hilfskonstruktionen/Unterlagen durch die Dämmung hindurch auf die Tragwand möglich. Die Dämmung selbst wäre zu wenig tragfähig.
> Innendämmung: Tragwand aussen, kalt, Decke an Aussenwand befestigt z.B. mit Kragplattenanschluss. Dämmung innen, direkt verputzt oder nichttragende innere Vorsatzschale.
> Deckensysteme: Flächige Trageigenschaften (z.B. Stahlbetonplatte), d.h. Auflager "ringsum/punktuell", oder lineare Trageigenschaften (z.B. Holzbalkendecke), d.h. Auflager nur "vorn und hinten".


Übung vom 9.10.2017 - BUK 1-03 - Flachdach

> Dach und Decke
> Systemaufbau Flachdach: Schutz-/Nutzschicht, Abdichtung, Wärmedämmung, Dampfbremse, Unterkonstruktion (Decke)
> Warmdach (Abdichtung direkt auf/unter Wärmedämmung) und Kaltdach (Abdichtung hinterlüftet)
>Schutz/Nutzschichten: Nacktdach (keine separate Schutzschicht), nicht begehbares Dach (oft extensiv begrünt), begehbares Dach, intensiv begrüntes Dach, befahrbares Dach
> Flachdach mit Entwässerung nach aussen in Rinne oder Flachdach als Wanne mit zentraler Entwässerung. Aufbordung (Wannenhöhe) CH Mittelland ca. 12cm


Übung vom 16.10.2017 - BUK 1-04 - Treppen / Aufzüge

> Aufzug: Schacht, Kabine, Lift-Überfahrt und Lift-Unterfahrt
> Treppen-Vokabular: Treppenhaus, Treppenlauf, Podest, Treppenauge, Durchgangshöhe, Stufe, Brüstung, Geländer, Antritt und Austritt
> Steigungsverhältnis
> Treppenformel 2 Steigungen + Auftritt = 60-64
> Treppenarten: Blockstufentreppe, Wangentreppe etc.
> Geländer: Vorschriften, Empfehlungen, Broschüre Geländer und Brüstungen Δ des bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung, 2012


Übung vom 30.10.2017 - BUK 1-05 - Konstruktionen der Kunst

> Beherrschung der Mittel zur Erzielung der Wirkung: A. Hitchcock,
B. Viola, G. Crewdson
> Gebaute Objekte: Th. Demand, R. Whiteread
> Manipulierte Bauten: G. Matta-Clark, R. Signer
> Bauten die manipulieren: J. Terrell


Übung vom 6.11.2017 - BUK 1-06 - Öffnung

> Fensteröffnung in der Wand: Sturz, Leibung, Fensterbank
> Terminologie Fensterelement 1: Rahmen, Flügel, Glas, Beschläge, Kämpfer, Setzholz, Öffnungsarten
> Terminologie Fensterelement 2: Lichtmass Rohbauöffnung, Fensteranschlag, Fensterrahmen und Fensterflügel, Abdichtung innen und aussen, Einbautoleranz in Leibung, Gefälle der Fensterbank nach aussen: Wasser ableiten
> Einbausituationen 1: Rahmen mit Anschlag, Rahmen in Leitung gestellt - Befestigung des Rahmens am Rohbau mit Leibungsschrauben oder mit Schlaudern, Abdichtung am Anschlag oder zwischen Rahmen und Leibung. Dichtungsmaterialien: Kittfugen, Dichtungsbänder, Kompribänder
> Einbausituationen 2: Fenster mittig in der Leitung, Fenster aussenbündig, Fenster innenbündig


Übung vom 13.11.2017 - BUK 1-07 - Sockel

> Baugrube, Böschung, Böschungssicherung, Aushub
> 3 einfache Fundationsarten: Plattenfundamente, Streifenfundamente. Punktfundamente
> Bodenpressung: Der Boden kann nur eine definierte maximale Druckkraft aufnehmen, ohne sich zu verformen. Die Fundamente müssen die einwirkenden Lasten deshalb auf eine genügend grosse Fläche verteilen.
> Frosttiefe: Im CH-Mittellland ca. 80cm Frosttiefe. Im alpinem Umfeld zum Beispiel ist die Frosttiefe grösser - sie wird bestimmt dadurch, wie tief der Boden gefriert.
> Sockel: Der Bereich des Gebäudes, welcher den Übergang vom Terrain zum Bau bewältigt. Über Terrain sind 2 Hauptfunktionen zu gewährleisten: Schutz des Baus vor mechanischer Beschädigung, Schutz vor Eindringen von Oberflächenwasser und Spritzwasser in die Konstruktion. Sockel als sichtbar ausgebildete Bauteile sind typisch bei Fassadenkonstruktionen welche die obigen 2 Funktionen des Sockels nicht übernehmen können, z.B. Holzfassaden, verputzte Fassaden etc.
> Sockel und Wärmedämmung: Der Wärmedämmperimter muss möglichst lückenlos
die beheizten Räume umschliessen. Es werden deshalb je nach Anschlussdetail Überlappungen der Wärmedämmungen innen / aussen, wärmedämmende Mauerfusselemente oder Kragplattenanschlüsse notwendig.


Übung vom 20.11.2017 - BUK 1-08 - Steildach

> Begriffe am Steildach: First, Traufe, Ort
> Steildachformen: Pultdach, Satteldach, Walmdach, Zeltdach, Tonnendach, Sheddach
> Sparrendach
> Pfettendach
> Sparrenpfettendach
> Elementdach
> Dachbeläge und Dachneigung
> Photovoltaik als Dachbelag
> Unterdach, Dämmung, Dampfbremse


Übung vom 27.11.2017 - BUK 1-09 - Ausbau und Installationen

> Leitungen und Schächte, Schachtmasse
> Apparate in Wohnungsbädern: Bad, Dusche, Waschtisch, WC
> Typische Anordnungen und Platzbedarf von Sanitärapparaten
> Möbel und Apparate in Wohnungsküchen
> Möbel-Elementmasse: Schweizer Norm BxL = 55x60cm, EU-Norm BxL = 60x60cm
> Typische Anordnungen und Platzbedarf von Wohnungsküchen


Übung vom 4.12.2017 - BUK 1-10 - Bericht des Architekten

> Kontext
> Entwurf
> Bewilligungsverfahren
> Ausführungsplanung
> Bauprozess
> Ausgeführtes Gebäude