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PVT-Module (Photovoltaik-Thermie-Hybrid)

Die Kombination von Photovoltaik und Solarkollektor in einem Element wird auch als Hybridkollektor oder PVT-Modul bezeichnet. Diese Kombination hat synergetische Vorteile: 1. wird die anfallende solare Wärmeenergie genutzt (z.B. für Erdsonden-Regeneration oder Brauchwassererwärmng) und 2. wird das PV-Modul durch den Flüssigkeitskreislauf gekühlt, was den Stromertrag vor allem im Sommer steigert. Die erzeugte Energie beträgt ca. 20% elektrischer Strom und ca. 80% thermische Energie.

Man unterscheidet zwischen In-Dach-Anlagen und Auf-Dach-Anlagen. Bei den ersteren übernehmen die Photovoltaik-Module die Aufgabe der Dachhaut, bei Auf-Dach-Anlagen werden die Module über der bestehenden Dachhaut aufgebaut. Auf-Dach-Anlagen sind eine Lösung, welche aus ökonomischen Gründen oft für nachträgliche Ergänzungen von bereits bestehenden Dächern gewählt wird. Im Falle einer Gesamtsanierung oder eines Neubaues macht eine In-Dach-Anlage möglicherweise auch aus ökonomischer Sicht mehr Sinn. Vor allem aber bieten sich mit In-Dach-Anlagen technisch und architektonisch neue Möglichkeiten, ein Dach für das 21. Jahrhundert zu gestalten.

Hier Beispiele von Dächern und Fassaden mit PVT-Modulen.

PVT-Fassade am Refuge de l'Arpont (F), 2013, PVT-Produkt: DualSun, Ritz Architecte

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